Kreativraum: Neue Ideen fördern

Das Büro als Quelle der Inspiration: Kreativräume schaffen

Fortschrittliche Unternehmen müssen sich kontinuierlich entwickeln und den Erfordernissen der Zeit anpassen. Sie müssen Innovationen wahrnehmen und mit der Geschwindigkeit der Konkurrenz mithalten, im besten Fall schneller sein. Kreative Ideen können aber nur dann entstehen, wenn es den passenden raum dafür gibt. In einer hektischen, lauten Umgebung ist auch der beste Gedanke schnell wieder verflogen. Umso wichtiger ist es, das Büro in einen Ort zu verwandeln, an dem sich Kreativität und Ideenreichtum voll entfalten kann.

So verwandeln Sie die Arbeitsumgebung in einen Kreativraum
Schon kleine Eingriffe in die bestehende Bürostruktur können dabei helfen, Ideen zu fördern und sie einzufangen. Dazu gehören beispielsweise beschreibbare Wände und Flipcharts, an denen jeder Mitarbeiter seine Ideen festhalten kann.

Die vier Ecken eines Zimmers
Wie auch immer man einen Raum aufteilt: Es bleibt die grundsätzliche Struktur, dass er vier Ecken besitzt und diese können für einen optimalen Prozessablauf sinnvoll genutzt werden. Die erste Ecke dient einem generellen Brainstorming, um herauszufinden, was überhaupt möglich ist. In der zweiten Ecke werden ebenfalls an Tafeln oder mithilfe von Post-Its Informationen über Bedürfnisse  gesammelt, in die in der dritten Raumecke dann weitere Ideen einfließen. In der vierten Ecke werden dann Ideen zu weiteren Möglichkeiten gesammelt.

Raumplanung+New+Work

Der Ablauf eines Kreativprozesses in modernen Büros

Unabhängig davon, ob Sie neue Projektideen sammeln oder generell interne Prozesse verbessern wollen, gibt es dazu einen beispielhaften Ablauf, der immer funktioniert.

Schritt 1: Möglichkeiten entdecken
Um einen Prozess in Gang zu bringen, muss man sich zunächst über die Möglichkeiten im Klaren werden. Dazu müssen wichtige Fragen beantwortet werden: Wie ist der Ist-Zustand? Was können wir? Was wollen wir?

Schritt 2: Bedürfnisse identifizieren
Wenn es um Kundenprojekte geht, sollten Sie an dieser Stelle die Bedürfnisse Ihrer Kunden kennen. Der direkte Kontakt und eine klare Kommunikation sind dafür unerlässlich. Um interne Interessen zu verfolgen, muss erarbeitet werden, welche Bedürfnisse innerhalb des Teams existieren
.
Schritt 3: Ideen für Bedürfnisse sammeln
In diesem Schritt werden Ideen gesammelt, wie die Bedürfnisse der Kunden oder die Bedürfnisse des Teams realisiert werden können. Außerdem wird jetzt erfasst, welche Bedürfnisse darüber hinaus noch bestehen. Dazu ist es häufig notwendig, noch tiefer in die Tagesabläufe einzutauchen.
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Schritt 4: Ideen zu den Möglichkeiten
Jetzt ist die Zeit für ein Brainstorming zu den Lösungsansätzen. Diese Ideen müssen noch lange nicht ausgereift sein. Alles darf assoziiert und aufgeschrieben werden, auch wenn es am Ende dann doch nicht realisierbar ist.

Schritt 5: Finden von Lösungsansätzen
In den vorausgegangenen Schritten wurden die perfekten Rahmenbedingungen geschaffen, um nun nach konkreten Lösungen zu suchen. Dazu ist es sinnvoll, alle bisherigen Ideen und Lösungsansätze zu visualisieren. Das gelingt beispielsweise mit aktivieren Fragen. Im Anschluss werden alle gefundenen Lösungen bewertet.
 
Schritt 6: Auswertung und Entscheidung
In der Regel stehen an dieser Stelle zahlreiche Ideen und Lösungen zur Diskussion. Jetzt wird es Zeit, eine konkrete Auswahl zu treffen.

Schritt 7: Schnellbewertung der Lösungsansätze
Beim sogenannten Prototyping werden die ausgewählten Lösungsansätze jetzt auf ihre tatsächliche Machbarkeit überprüft. Dadurch soll vermieden werden, dass zu viel Zeit und zu viel Geld in eine Lösung investiert wird, die zum Scheitern verurteilt ist. Durch eine einfache Visualisierung kann der Ansatz getestet werden. Oftmals muss an dieser Stelle über weitere Ansätze nachgedacht werden.

Schritt 8: Testing der Lösungen
Dies ist ein wichtiger Schritt in der Produktentwicklung. Die Lösungen werden zunächst intern und dann auch von externen Anwendern getestet. Die Kandidaten werden während der Tests genau beobachtet und anschließend befragt. Dabei wird auch berücksichtigt, welches körpersprachliche Feedback sie geben. Das Feedback wird später für die Optimierung verwendet.

Kreative Räume für mehr Inspiration, Innovation und Kreativität.

Schritt 9: Präsentation und Überzeugung
Es geht im vorletzten Schritt nun darum, Kunden nicht nur zu überzeugen, sondern sie zu begeistern. Die Adressaten müssen mit allen Sinnen erreicht werden. Auch in diesem Prozessschritt werden noch wichtige Erkenntnisse für eine eventuelle Optimierung gesammelt. An welcher Stelle ist das Interesse verlorengegangen? Welche Fragen gibt es noch? Was verunsichert vielleicht?

Schritt 10: Abschluss des Projektes

Ein Projekt ist im Grunde genommen niemals abgeschlossen. Alle Beteiligten lernen kontinuierlich aus den Ergebnissen und lassen sie in die weitere Arbeit einfließen. Dies ist eine wichtige Grundlage für alle folgenden Projekte.

Haben Sie noch Fragen und suchen Sie Ideen für die Einrichtung eines Kreativraums? Dann lassen Sie uns darüber sprechen.