Das Bürokonzept in Zeiten von Corona

REAL NEW WORK - was wir wirklich wirklich brauchen. Wir helfen Unternehmen gerüstet zu sein: Jetzt und für die ZUKUNFT.
Unabhängig von der aktuellen Lage, sollte eine moderne Büroarchitektur sich
unseren Ansprüchen und Bedürfnissen anpassen mit und ohne Covid19-Maßnahmen.

CORONA als Treiber der Digitalisierung und Ausrichter der NEUEN Arbeitswelten

Corona deckt viele Mängel in den Unternehmen auf. Neben dem Hinterherhinken im Bereich „Digitalisierung“ offenbart sich noch eine weitere Schwachstelle vieler Unternehmen: Veraltete Arbeitswelten, veraltete Denkweisen => Rückschritt!

 

Das gestalten der neuen Arbeitswelten geht Hand in Hand mit der Digitalisierung. Das Arbeitsumfeld muss neben der technischen, zweckdienlichen Struktur vorallem eins sein: Ein Magnet für Mitarbeiter. 

Keine Frage, das Homeoffice hat in manchen Bereichen durchaus seine Reize und vermeintliche Vorteile, jedoch deckt es überwiegend nur einen der 5 (Konzentration / Collboration / Socializing / Releax- and ReThink / Creativity ) Kernbereiche ab. 

Verfolgt man die aktuellen Umfragen ist der meistgenannte Vorteil „in Ruhe arbeiten zu können“ (Vorausgesetzt das #Home-Office-Umfeld lässt es zu (Familien mit Kindern bspw). 

 

Betrachten wir jedoch die geschichtliche Entwicklung der Arbeit sowie deren Fortschritte in den letzten Jahrzehnten und gar Jahrhunderten kristallisierten sich immermehr heraus, in welche Richtung sich die Arbeit entwickelt: Schaffen von Prozessen, Kreativität und das finden von – simple formuliert – Lösungen. Digitale Automatisierungsprozesse tragen mannigfaltig dazu bei, dass sich die Arbeit noch viel mehr den schöpferischen Prozessen widmen kann und Menschen mit Menschen arbeiten. Und was hat das mit dem Arbeitsumfeld zu tun?

Co Working Open office

Ein kleiner Ausflug: Starbucks & der Co-Working Gedanke

Was hat Kaffee mit Co-Working zu tun? Denkt man an Starbucks, so meine Auffassung, steht deren Kaffee nicht an erster Stelle, er gehört halt dazu.

Starbucks verkörpert viel mehr den Co-Working Gedanken bzw. das einladende und zum Wohlfühlen gestaltet Umfeld UND: Menschen, Menschen, Menschen jeglicher Couleur. Und das spannende ist, jegliche Ergonomie scheint da hinfällig zu sein. 

Die Verkörperung des Prinzips „Zufällige Begegnungen“, welche für Inspiration, Kreativität und schließlich Innovation dient – neben den Aspekten des Socializing. Doch wir raten den Unternehmen jetzt weder deren Kaffe noch deren Marketingskonzept übernehmen, sondern den Leitgedanken des Co-Working-Offices zu überdenken und bestmöglich zu implementieren – für die Zukunft, also JETZT.

 

Multi-Office oder Co-Working Palace - was magnetisiert mehr?

Zugegeben, weder noch! Es hängt stark von dem Unternehmen ab doch eines ist klar, mit 1er oder 2er Zellenbüros (langer Gang und links und rechts Türen) wird mancher zwar im Rahmen der COVID-19 Pandemie argumentieren Können, doch zum Einen gibt es da viel elegantere Lösungen und zum anderen spätestens nach Corona hat man damit rein gar nichts mehr gewonnen. Es geht schlicht und ergreifend darum.

 

Das ist alles ?

 

Ist Magnetismus der Räume der einzige Indikator um jetzt und für die Zukunft aktiv zu werden?

Folgende Bulletpoints zeigen auf, worum es auch gehen bzw. welche unternehmensspezifischen Ziele es noch geben kann. 

Multi Office Konzept

Bürofläche effizient nutzen – mehr oder weniger?

Stichwort: Flächeneffizienz

Zugegeben; ein auf den ersten Blick technischer Begriff. Doch dahinter steckt folgende Fragestellung:

Benötigen wir in Zukunft die gleichen Flächen, sprich die gleichen m² oder soll insgesamt Fläche eingespart werden – mind. 20 % Flächenersparnis?

Oder soll die Fläche erhalten, die festen Arbeitsplätze ausgedünnt und um weitere Zonen ergänzt werden, d.h. für jede Anforderung /Tätigkeit) die passende räumliche  Lösung, dank einer ausgeklügelten & individuellen Struktur und Zonierung? 

Oder ist die Anforderungen auf der gleichen Fläche (zukünftig) mehr Arbeitsplätze unterzubringen (Verdichtung) ohne dass dabei die relevanten Punkte wie Akustik (Nachhallzeit und insbesondere Direktschallpegelminderung), Struktur, Beleuchtungskonzept, Ergonomie, Look´n Feel vernachlässigt werden), ergänzt um sinnvolle Begrünungselemente (Biophilic Design) für ein gutes und gesundes Raumklima.

 

Für ein Zukunftssicheres und praxiserprobtes Raumkonzept

Erfolgreiches Arbeiten im Großraumbüro

Covid19 (Corona-Pandemie) heute und zukünftig: Sollen wir das jetzt (noch) berücksichtigen?

Grundsätzlich folgende Überlegung: Betrachtet man die aktuell durchgeführten Hygiene-Empfehlungen (insbesondere die AHA-Regeln, sowie (Be)Lüftung der Räume unter dem Aspekt, dass dies grundsätzlich der Eindämmung von Krankheitsüberträgern dienlich ist, kann man durchaus darüber nachdenken, die ein oder andere eingeführte Gewohnheit beizubehalten. In Büros gibt es zumeist zwei Arten von Krankheiten:

  • Physisch (bspw. Erkältungen durch Übertragung (Aerosole)
  • psychische Überlastung (bspw. durch bspw. Stress, verursacht durch Lärm)

 

Daher ist es sinnvoll ein modernes und durchdachtes Raumkonzept um entsprechend passende Hygiene- und Belüftungskonzepte zu ergänzen, welche weit über die Corona Zeit hinaus auch sinnvoll zur generellen Eindämmung von Krankheitsausbreitungen entgegenwirken. Dies wirkt sich positiv auf die Krankheitsraten und Zufriedenheit der Mitarbeiter aus.

Sicherheitsmaßnahmen im Büro für die Zukunft umsetzen

Und bitte keine Schnellschüsse und blind den Empfehlungen der SarsCov19-Arbeitsstättenrichtline folgen; sondern erstmal generell über Ihr Zukunftsmodell Ihrer „Arbeitswelt“ nachzudenken, und dann die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Erfahrungsgemäß wird eine Änderung im Turnus von 8-10 Jahren durchgeführt.

 

Arbeiten in den eigenen vier Wänden tatsächlich stattfindet. Und selbst bei bestem Willen ist nicht jeder mit der nötigen Selbstdisziplin ausgestattet, wenn er maximale Freiheit bei der Arbeitsgestaltung hat. Verwischt die Grenze zwischen Privatleben und Arbeit, braucht es ein Maximum an Struktur, Wandlungsfähigkeit und Agilität. Doch wie in allen Bereichen, gibt es auch beim New Work Schwachstellen.

Weiterhin die Überlegung, in wie weit bereite ich meine Arbeitsflächen derzeit darauf auf, schnellstmögliche Skalierbarkeit für die Zukunft vorzuhalten: denkbar wäre der Ansatz über reine Arbeitsplatznachrüstung (bspw. eine Verdoppelung) oder aber über Flex-Office-Konzepte (u.a. angepasste Desk-Sharing etc.) dies abzudecken.

 

Gern beraten und helfen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen – für Ihre bessere Arbeitswelt.

Wir entwickeln Ihr passgenaues Büro