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Rückenschmerzen nach der Arbeit. Konzentration, die am Nachmittag nachlässt. Kolleginnen und Kollegen, die häufiger ausfallen. All das muss nicht sein. Mehr Ergonomie im Büro kann nicht nur für mehr Wohlbefinden sorgen, sondern sich auch spürbar auf die Gesundheit und Leistung im Team auswirken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch gestalten können.
Inhalt
- Was ist Ergonomie am Arbeitsplatz?
- Warum ist Ergonomie am Arbeitsplatz wichtig?
- Für wen ist Ergonomie relevant?
- Richtlinien und geeignete Maßnahmen
- Verantwortlichkeiten
- Kosten, Zuschüsse und Wirtschaftlichkeit
- Checkliste: Wie ergonomisch ist Ihr Arbeitsplatz?
- FAQ
Ergonomisches Büro: Das Wichtigste in Kürze
Ergonomie am Arbeitsplatz reduziert Beschwerden, die durch langes Sitzen und monotone Bewegungen entstehen. Unternehmen, die ihre Arbeitsplätze sinnvoll anpassen, profitieren doppelt: Mitarbeitende fühlen sich wohler und fallen seltener krankheitsbedingt aus.
- Produktivität und Konzentration steigen spürbar.
- Laut dem Fraunhofer Institut sind durchschnittlich 58 % weniger Fehltage zu erwarten.
- Die gesetzlichen Grundlagen schreiben ergonomische Gestaltung vieler Arbeitsplätze vor.
Nicht jeder sitzt gleich: Deshalb den Arbeitsplatz ergonomisch gestalten
Ein moderner Arbeitsplatz passt sich den Bedürfnissen der Menschen an, die dort jeden Tag viele Stunden verbringen. Ergonomie heißt: bewusst gestalten.
Dabei sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Angefangen bei der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze bis hin zur optimalen Beleuchtung und einer angenehmen Raumtemperatur. Auch die Ausstattung mit modernster Technik und einer schnellen Internetverbindung sind wichtige Aspekte, die ein leistungsstarkes Office ausmachen. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen und effizient arbeiten können.
Was ist Ergonomie am Arbeitsplatz?
Laut Definition ist Ergonomie am Arbeitsplatz die Wissenschaft der optimalen Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung der körperlichen und geistigen Eigenschaften des Menschen.
Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen: „Ergon“ (ἔργον) bedeutet Arbeit oder Werk, „nomos“ (νόμος) steht für Gesetz oder Regel. Nach dieser Definition meint Ergonomie wörtlich also „Arbeitsgesetz”. Im Wesentlichen geht es aber darum, die Arbeit an den Menschen anzupassen. Das Ziel der Ergonomie ist es, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Menschen dort möglichst konzentriert, effizient und gesund arbeiten können.
Warum ist Ergonomie am Arbeitsplatz wichtig?
- 22 % aller Arbeitsunfälle sind auf mangelhafte Ergonomie zurückzuführen.
- Berufskrankheiten wie Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen jährlich 147 Millionen Krankheitstage.
- Ergonomische Verbesserungen amortisieren sich bereits nach weniger als einem Jahr.
Für wen ist Ergonomie relevant?
Ergonomie betrifft alle, die täglich mehrere Stunden am Schreibtisch verbringen, ganz gleich, ob im Unternehmensbüro oder im Homeoffice. Besonders relevant ist das Thema für:
- Menschen, die den Großteil ihres Arbeitstages vor dem Bildschirm verbringen
- Personen mit Rücken-, Nacken- oder Schulterproblemen
- Arbeitgeber mit Fürsorgepflicht gemäß den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) und der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
Ergonomie am Arbeitsplatz: Richtlinien und geeignete Maßnahmen
Die folgenden sechs Bereiche sind besonders wichtig für die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes. Sie lassen sich oft mit geringem Aufwand optimieren und sind ein großer Hebel.
1. Bewegung und Haltungswechsel
Gesetzliche Grundlage: Die Arbeitsstättenverordnung fordert regelmäßige Unterbrechungen der Bildschirmarbeit.
Stundenlang in derselben Haltung sitzen? Das tut auf Dauer keinem Körper gut. Regelmäßige Haltungswechsel können die Durchblutung fördern, Verspannungen vorbeugen und den Kopf wieder frei machen.
Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist Bewegung. Es ist wichtig, dass Mitarbeiter nicht stundenlang in derselben Position sitzen, sondern sich regelmäßig bewegen und ihre Haltung ändern. Dies kann durch kurze Pausen, Dehnübungen oder durch den Einsatz von Stehpulten erreicht werden. Eine aktive Arbeitsweise fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit und kann somit zu einer höheren Produktivität führen.
Expertentipp: Die 40-15-5-Regel empfiehlt 40 Minuten sitzen, 15 Minuten stehen, 5 Minuten aktiv bewegen. So bleibt der Kreislauf in Schwung und der Rücken dankt es.
2. Ergonomische Büromöbel
Gesetzliche Grundlage: Die DGUV Information 215-441 definiert die Mindestanforderungen von Bildschirmarbeitsplätzen.
Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ist ein guter Anfang, doch erst im Zusammenspiel mit einem passenden Stuhl, der richtigen Bildschirmhöhe und gut erreichbaren Eingabegeräten entsteht ein wirklich ergonomischer Arbeitsplatz. Ein guter Bürostuhl sollte sich individuell anpassen lassen: Sitzhöhe, Rückenlehne, Armlehnen und Lendenstütze sind hier entscheidend.
Expertentipp: Die Oberarme sollten locker am Körper anliegen, während die Unterarme beim Tippen einen 90-Grad-Winkel bilden. Die Oberkante des Bildschirms sollte sich auf Augenhöhe befinden.
3. Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz
Gesetzliche Grundlage: Die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) als Teil der Arbeitsstättenverordnung regelt die technischen Mindestanforderungen.
Wer täglich mehrere Stunden am Bildschirm arbeitet, weiß, dass ein zu heller oder dunkel eingestellter Monitor oder eine zu kleine Schrift die Augen anstrengt. Das lässt sich durch die richtige Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Abstand vermeiden.
- Der Abstand zwischen Augen und Bildschirm sollte 50 bis 80 cm betragen.
- Wählen Sie eine Schriftgröße von mindestens 12 pt.
- Stellen Sie den Kontrast hoch genug ein, damit Texte gut lesbar sind und Ermüdung vorgebeugt wird.
- Aktivieren Sie ab nachmittags den Bildschirmfilter gegen Blaulicht, um nachts Einschlafprobleme zu vermeiden.
Expertentipp: Um die Augen zu entspannen, können Sie die 20-20-20-Regel ausprobieren. Schauen Sie dafür alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen Punkt in etwa 6 Metern Entfernung.
4. Optimale Beleuchtung
Gesetzliche Grundlage: Die Arbeitsstättenverordnung schreibt mindestens 500 Lux mittlere Beleuchtungsstärke für Bildschirmarbeitsplätze vor.
Licht beeinflusst unser Wohlbefinden mehr, als viele denken. Ist es zu dunkel, ermüden die Augen. Ist es zu hell oder blendet das Licht, leidet die Konzentration. Achten Sie daher auf folgende Gegebenheiten:
- Der Arbeitsplatz sollte möglichst über Tageslicht verfügen.
- Der Bildschirm steht am besten seitlich zum Fenster.
- Jalousien oder Vorhänge helfen gegen Blendung.
- Eine Schreibtischlampe mit blendfreiem Licht unterstützt an dunklen Tagen.
Mehr erfahren Sie auch auf unserer Seite über Bürobeleuchtung.
Expertentipp: Die Bildschirmhelligkeit sollte der Umgebung angepasst werden und weder zu grell noch zu dunkel sein.
5. Raumklima und Luftqualität
Gesetzliche Grundlage: Die Arbeitsstättenverordnung fordert gesundheitlich zuträgliche Raumtemperaturen.
Bewegung oder das beste Mobiliar nutzen wenig, wenn die Luft im Raum schlecht ist. Ein gutes Raumklima trägt spürbar zum Wohlbefinden bei. Eine angenehme Temperatur sowie ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, dass sich Mitarbeiter wohlfühlen und konzentriert arbeiten können.
- Ideale Raumtemperatur für Büroarbeit: 20 – 22 °C
- Luftfeuchtigkeit bei etwa 40 – 60 %
- Alle zwei Stunden für einige Minuten stoßlüften
6. Ergonomische Hilfsmittel: Kleine Helfer mit großer Wirkung
Es sind oft die kleinen Dinge, die im Alltag einen Unterschied machen. Folgende Hilfsmittel können die Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz deutlich verbessern:
- Fußstütze: Durch die richtige Verwendung einer Fußstütze können Rückenschmerzen reduziert und eine bessere Sitzhaltung gefördert werden. Das ist besonders wichtig bei kleiner Körpergröße. Auch wenn die Füße andernfalls nicht vollständig auf dem Boden stehen, ist diese Maßnahme sinnvoll.
- Ergonomische Tastatur: Eine ergonomische Tastatur ist so gestaltet, dass sie die natürliche Hand- und Armhaltung fördert und die Belastung der Gelenke und Muskeln minimiert. Sie ist besonders bei viel Schreibarbeit empfehlenswert.
- Ergonomische Maus: Vertikal-Mäuse oder Trackballs können die Belastung des Handgelenks reduzieren. Die Maus sollte auf der gleichen Höhe wie die Tastatur positioniert werden.
- Armlehnen: Richtig eingestellte Armlehnen können die Schulter-Nacken-Region entlasten und Verspannungen reduzieren. Sie sollten die Unterarme bei entspannter Schulterhaltung stützen.
Verantwortlichkeiten für Gesundheit und Sicherheit bei der Büroausstattung
Ein ergonomisch ausgestatteter Arbeitsplatz ist nicht nur eine Empfehlung, er ist gesetzlich vorgeschrieben. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben dabei unterschiedliche Pflichten.
Was Arbeitgeber leisten müssen:
Ergonomie ist Teil des gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutzes. Arbeitgeber sind verpflichtet, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden gewährleistet sind. Grundlage dafür sind unter anderem das Arbeitsschutzgesetz (§ 3 und §5 ArbSchG) und die Arbeitsstättenverordnung. Konkret heißt das:
- Bereitstellung von höhenverstellbaren Schreibtische und ergonomischen Bürostühlen
- Ausreichende Beleuchtung
- Regelmäßige Arbeitsplatzbegehungen bzw. Gefährdungsbeurteilungen
Was Arbeitnehmer beachten müssen:
Mitarbeiter sind im Gegenzug verpflichtet, Eigenverantwortung zu übernehmen und ergonomische Hilfsmittel ordnungsgemäß zu nutzen sowie an Unterweisungen und Schulungen teilzunehmen.
Individuelle Anpassungen:
Nicht alle Menschen benötigen dieselben Einstellungen oder Hilfsmittel. Wer besondere Anforderungen etwa durch gesundheitliche Einschränkungen hat, kann in vielen Fällen Zuschüsse beantragen. Arbeitgeber müssen jedoch nur für die gesetzlich geforderte Grundausstattung sorgen.
Kosten, Zuschüsse und Wirtschaftlichkeit ergonomischer Arbeitsplätze
Eine ergonomische Ausstattung verursacht zunächst Kosten, doch sie zahlen sich aus. Die Investition rechnet sich meist schneller, als viele denken.
- Investitionskosten: Ein vollständig ausgestatteter Arbeitsplatz nach ergonomischen Vorgaben kostet zwischen 800 und 2500 Euro. Die Kosten gliedern sich wie folgt:
- Ergonomischer Stuhl: 300 – 800 Euro
- Höhenverstellbarer Schreibtisch: 400 – 1200 Euro
- Ergonomische Hilfsmittel: 100 – 500 Euro
- Return on Investment: Die Investition rechnet sich bereits nach 6 bis 12 Monaten durch:
- 58 % weniger Krankheitstage
- 25 % höhere Produktivität
- Reduzierte Fluktuation und Rekrutierungskosten
- Steuerliche Absetzbarkeit: Dabei ist zu beachten, dass die Kosten im Wert von bis zu 800 Euro (ohne Mehrwertsteuer) sofort geltend gemacht werden können. Höhere Investitionen müssen über mehrere Jahre (bis zu 13 Jahre) abgeschrieben werden.
Förderungen und Zuschüsse für die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
In bestimmten Fällen können Mitarbeitende oder Unternehmen Zuschüsse für ergonomische Ausstattungen beantragen, etwa wenn gesundheitliche Einschränkungen vorliegen oder eine dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben gefährdet ist.
Mögliche Förderquellen:
- Deutsche Rentenversicherung: Für einen ergonomischen Bürostuhl gewährt die deutsche Rentenversicherung einen Zuschuss von maximal 1.305 Euro. Die Unterstützung zur Anschaffung eines höhenverstellbaren Schreibtisches hat die Deutsche Rentenversicherung seit 2018 offiziell eingestellt.
- Arbeitsagentur: Bei beruflicher Rehabilitation trägt sie bis zu 100 % der Kosten für Hilfsmittel.
- Berufsgenossenschaft: Bezuschussungen sind möglich bei arbeitsbedingten oder wegbedingten Gesundheitsschäden.
- Krankenkasse: Krankenkassen sind nicht gesetzlich zu Zuschüssen verpflichtet, sie helfen daher nur in Ausnahmefällen weiter.
Insgesamt trägt eine ergonomische Arbeitsumgebung nicht nur zur Gesundheit der Mitarbeiter bei, sondern steigert auch deren Motivation und Leistungsfähigkeit. Unternehmen sollten daher darauf achten, ihren Mitarbeitern optimale Bedingungen zu bieten. Denn gesunde Arbeitnehmer sind produktive Arbeitnehmer.
Checkliste: Wie ergonomisch ist Ihr Arbeitsplatz?
Sitzhaltung:
- Ist Ihre Körperhaltung beim Arbeiten aufrecht?
- Stehen Ihre Füße vollständig flach auf dem Boden?
- Sind Ihre Oberschenkel waagerecht? Sind Ober- und Unterschenkel etwa im rechten Winkel zueinander?
- Wird der untere Rücken durch die Rückenlehne optimal unterstützt?
- Sind die Armlehnen auf Ellbogenhöhe eingestellt?
- Haben Sie ausreichend Beinfreiheit unter dem Tisch?
Ergonomie des Bildschirms und des Peripheriegeräte:
- Ist die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe?
- Haben Sie 50 bis 80 cm Abstand zum Bildschirm?
- Befinden sich Tastatur und Maus auf einer Höhe?
Beleuchtung und Umgebung:
- Werden Sie nicht vom Licht geblendet? Reflektiert nichts?
- Fällt das Tageslicht seitlich auf den Arbeitsplatz?
- Haben Sie bei Bedarf eine zusätzliche Lampe?
- Liegt die Raumtemperatur zwischen 20 und 22 °C?
Arbeitsorganisation:
- Machen Sie regelmäßige Pausen?
- Wechseln Sie zwischen Sitzen und Stehen?
- Liegen wichtige Gegenstände griffbereit?
Ein gut eingerichteter Arbeitsplatz beginnt bei den richtigen Arbeitsmitteln und endet bei der Bereitschaft, die eigenen Arbeitsbedingungen Schritt für Schritt ergonomisch zu gestalten. Wir helfen Ihnen dabei!
Ergonomie für Ihr Büro: Wir begleiten Sie!
Unsere Ergonomieberatung beginnt direkt bei Ihnen vor Ort und beinhaltet eine gründliche Arbeitsplatzbegehung. Wir analysieren bestehende Arbeitsplätze, prüfen die Ausstattung nach DGUV Information 215-44 oder DIN 4543-1 und zeigen konkret auf, wie Sie Haltung, Bewegungsabläufe und den präventiven Arbeitsschutz verbessern können. Dabei behalten wir nicht nur den Bildschirm im Blick, sondern auch Faktoren wie Raumklima, Lichtverhältnisse und die alltäglichen Abläufe im Büro.
Wenn ergonomische Möbel fehlen oder ersetzt werden sollen, unterstützen wir Sie auch bei der Auswahl passender Ausstattung. Wir arbeiten mit ausgewählten, namhaften Herstellern zusammen, die funktionale, langlebige und ergonomische Produkte anbieten. Ziel ist, eine Umgebung zu schaffen, in der Ihre Mitarbeitenden gesünder und effizienter arbeiten können.
Darum sind wir der richtige Partner
- Über 30 Jahre Erfahrung in der ergonomischen Büroplanung und mit Workplace Consulting
- Mehr als 500 erfolgreich umgesetzte Projekte
- Beratung und Einrichtung aus einer Hand
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Häufig gestellte Fragen zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung
Was versteht man unter Ergonomie am Arbeitsplatz?
Ergonomie am Arbeitsplatz bedeutet die optimale Anpassung der Arbeitsumgebung an die körperlichen und mentalen Bedürfnisse des Menschen. Ziel ist es, Belastungen zu reduzieren, die Gesundheit zu fördern und gleichzeitig die Arbeitsleistung zu steigern. Dabei werden Faktoren wie Sitzhaltung, Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsabläufe berücksichtigt.
Wie gestalte ich meinen Arbeitsplatz ergonomisch?
Stellen Sie Ihren Stuhl so ein, dass Ihre Füße flach auf dem Boden stehen und die Oberschenkel waagerecht sind. Positionieren Sie den Bildschirm auf Augenhöhe in 50 bis 80 Zentimeter Entfernung. Sorgen Sie für eine ausreichende Beleuchtung ohne Blendung und wechseln Sie regelmäßig zwischen Sitzen und Stehen.
Was sind ergonomische Regeln?
Ergonomische Regeln sind wissenschaftlich fundierte Richtlinien für die gesunde Arbeitsplatzgestaltung. Dazu gehören beispielsweise die 40-15-5-Regel für Bewegung, die 20-20-20-Regel für Augenpausen und Grundsätze wie die 90-Grad-Winkel-Regel für Arme und Beine. Diese Empfehlungen helfen, körperliche und mentale Beschwerden vorzubeugen und die Arbeitseffizienz zu steigern.
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Sebastian Lech ist passionierter Unternehmer und leidenschaftlicher New Workplace Experte. Individuelle und ansprechende Lösungen für Mensch und Raum zu schaffen ist seine Leidenschaft. Seine Neugierde, Kreativität und Lösungsorientierung sind sein Antrieb und helfen maßgeblich bei der Umsetzung der Projekte. Neben „Hardfacts“ wie bspw. Raumakustik, Lichtkonzeptionen und Desingkonzepten spielen „Softfacts“ wie Unternehmenskultur und die Change- und Transformationsthematik eine entscheidende Rolle in der Schaffung neuer Arbeitswelten.